Angesichts der aktuellen Haushaltslage der Stadt Leipzig und der vom Land geforderten Einsparungen positioniere ich mich klar:
„Leipzig ist eine wachsende Stadt – und genau darin liegt die Herausforderung. Wachstum bedeutet steigende Anforderungen: an Schulen, Kitas, Infrastruktur und Verwaltung. Gleichzeitig massive Einsparungen zu verlangen, wird dieser Realität nicht gerecht.“
Viele Schulen in Leipzig sind sanierungsbedürftig, die Infrastruktur steht unter Druck, und die Stadt wächst weiter. In einer solchen Situation pauschale Kürzungen umzusetzen, birgt die Gefahr, notwendige Investitionen zu verschieben – mit langfristigen negativen Folgen für die Lebensqualität.
„Eine lebenswerte Stadt entsteht nicht durch kurzfristiges Sparen, sondern durch kluge Prioritäten und verlässliche Investitionen. Wir dürfen unsere Infrastruktur nicht kaputtsparen.“
Ich fordere daher ein Umdenken auf Landesebene:
„Das Land muss zu seinen Zusagen gegenüber den Kommunen stehen. Wer Städte stärkt, stärkt das ganze Land. Dazu gehört auch eine faire finanzielle Ausstattung.“
Darüber hinaus spricht er sich für eine strukturelle Verbesserung der Einnahmeseite aus:
„Wir müssen auch über Einnahmen sprechen. Eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer kann ein wichtiger Beitrag sein, um öffentliche Aufgaben nachhaltig zu finanzieren.“
Für Leipzig bedeute das: realistische Erwartungen, klare Prioritäten und der Wille, die Stadt auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig zu halten.
„Ich stehe für eine Politik, die Verantwortung übernimmt – und die Zukunft dieser Stadt nicht auf Kosten ihrer Substanz gestaltet.“
