Leipzig ist eine starke, vielfältige und wachsende Stadt.
Ich möchte, dass wir diese Stärke bewahren, weiterentwickeln und zugleich den sozialen Zusammenhalt sichern.
Meine Vision: ein wirtschaftlich kraftvolles, innovatives und sozial stabiles Leipzig.
Wirtschaftliche Entwicklung – Zukunft gestalten
Leipzig ist heute ein starker Wirtschaftsstandort. Doch wirtschaftliche Stärke entsteht nicht von allein – sie braucht klare Ziele, gute Rahmenbedingungen und eine Verwaltung, die ermöglicht statt bremst.
Ich will Leipzig zukunftsgerichtet weiterentwickeln. Das bedeutet: ein gutes Umfeld für Unternehmen, Gründerinnen und Gründer sowie Forschungseinrichtungen schaffen. Kurze Wege zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sind dabei entscheidend. Wer investiert, forscht oder gründet, soll schnell verlässliche Ansprechpartner finden und transparente Verfahren erleben.
Besonders große Chancen sehe ich in drei Bereichen:
Energietechnologien – etwa bei Speicherlösungen und Wasserstoff. Hier kann Leipzig eine Vorreiterrolle einnehmen: als Standort für innovative Unternehmen, als Partner der Industrie und als Modellregion für eine nachhaltige Energieversorgung.
Biotechnologie – mit starken Forschungseinrichtungen und wachsender Kompetenz im Gesundheitsbereich bietet Leipzig beste Voraussetzungen, um neue Verfahren, Produkte und Arbeitsplätze zu entwickeln.
Mobilität – eine moderne, klimafreundliche und intelligente Mobilität ist nicht nur Umweltpolitik, sondern auch Wirtschaftsfaktor. Von Logistik über neue Antriebstechnologien bis hin zu digitaler Verkehrssteuerung liegt hier enormes Innovationspotenzial.
Mein Ziel ist ein wirtschaftlich starkes Leipzig, das Innovation fördert, Arbeitsplätze sichert und gleichzeitig Verantwortung für kommende Generationen übernimmt. Wachstum und Nachhaltigkeit dürfen kein Gegensatz sein – sie müssen zusammengedacht werden.

Soziale Stabilität – Leipzig als Stadt für alle Generationen
Leipzig ist eine wachsende und vielfältige Stadt. Damit dieses Wachstum gelingt, braucht es sozialen Zusammenhalt und verlässliche Strukturen. Für mich bedeutet soziale Stabilität: eine Stadt, die Menschen in jeder Lebensphase unterstützt – von der Geburt bis ins hohe Alter.
Leipzig soll eine familienfreundliche Stadt sein, in der Eltern gute Bedingungen vorfinden, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Dazu gehören ausreichend Kitaplätze, starke Schulen, verlässliche Betreuungsangebote und eine Verwaltung, die Familien nicht mit Bürokratie belastet, sondern unterstützt.
Kinder und Jugendliche brauchen Räume zur Entfaltung – in Sportvereinen, Kulturprojekten, Jugendzentren und Bildungsangeboten. Diese Orte sind Investitionen in unsere Zukunft. Wer jungen Menschen Perspektiven gibt, stärkt langfristig die ganze Stadt.
Gleichzeitig müssen wir Familien in schwierigen Lebenslagen frühzeitig begleiten. Eine gut ausgestattete Familienhilfe, präventive Angebote und verlässliche soziale Netzwerke sorgen dafür, dass Probleme nicht eskalieren, sondern gelöst werden können.
Und wir tragen Verantwortung für ältere Menschen. Leipzig soll auch im Alter ein lebenswerter Ort sein – mit wohnortnaher Pflege, guter medizinischer Versorgung und Strukturen, die Selbstständigkeit ermöglichen. Eine Stadt zeigt ihren Zusammenhalt besonders darin, wie sie mit ihren Ältesten umgeht.
Soziale Stabilität entsteht, wenn Menschen Sicherheit und Perspektive haben. Deshalb halte ich es für sinnvoll, neue Wege zu denken. Leipzig könnte Modellregion für die Erprobung eines Grundeinkommens werden – wissenschaftlich begleitet, transparent ausgewertet und mit dem Ziel, soziale Sicherheit, Teilhabe und Eigenverantwortung zu stärken.
Mein Leitbild ist klar: Eine starke Stadt erkennt man nicht nur an ihrer Wirtschaftskraft, sondern an ihrem Zusammenhalt.

Verantwortung in schwierigen Zeiten
Leipzig steht vor großen Herausforderungen. Die finanziellen Spielräume sind enger geworden, viele Aufgaben zugleich dringlich. In dieser Situation ist es nicht seriös, einfache Antworten zu geben oder schnelle Versprechen zu machen, die am Ende nicht gehalten werden können.
Mir ist wichtig, ehrlich zu sagen: Gute Lösungen brauchen Zeit, Sorgfalt und Abwägung. Gerade bei komplexen Themen müssen wir gründlich arbeiten, damit Entscheidungen tragen und langfristig funktionieren.
Gleichzeitig bin ich überzeugt: Wir können in Leipzig schneller werden. Dafür brauchen wir in der Verwaltung ein klares gemeinsames Verständnis von Verbindlichkeit und Tempo. Dazu gehört, Verfahren effizienter zu gestalten, Entscheidungen besser vorzubereiten – und vor allem, verlässliche zeitliche Zusagen zu machen, an denen wir uns messen lassen.
Es geht nicht darum, Dinge zu überstürzen. Es geht darum, klarer zu priorisieren, Prozesse zu verbessern und Verantwortung sichtbar zu übernehmen.
Mein Anspruch ist es, beides zusammenzubringen: Gründlichkeit und Verlässlichkeit – und gleichzeitig mehr Tempo dort, wo es möglich und notwendig ist.
